In Google Chrome sind viele Funktionen für Webmaster zur Verbesserung der Erfahrungen der Endnutzer enthalten. Google Gears ist in Google Chrome integriert, um Webmastern die Nutzung von APIs wie der Offline-Speicherung zu ermöglichen. Darüber hinaus können Sie Ihrer Webanwendung mit Google Chrome das Design einer Desktopanwendung verleihen, da Sie Google Chrome in einem Modus mit einer minimalistischen UI starten können, die nur aus einer Titelleiste besteht.
In Google Chrome wird ein brandneues JavaScript-Modul (V8) verwendet, das deutlich schneller ist als alte JavaScript-Interpreter. Sie können daher komplexere und intensivere AJAX-Anwendungen mit weniger Geschwindigkeits- und Verarbeitungsbeschränkungen erstellen. Google Chrome-Nutzer profitieren von den CSS3-Funktionen, die nach ihrer Veröffentlichung in WebKit integriert werden, da Google Chrome auf WebKit basiert.
Viele andere Browser stehen zur Auswahl. Weitere Informationen zu den am häufigsten verwendeten Browsern erhalten Sie auf den folgenden Websites:
Die Zeichenfolge für den User-Agent von Google Chrome lautet:
Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US) AppleWebKit/525.13 (KHTML, wie z. B. Gecko) Chrome/0.X.Y.Z Safari/525.13.
In Google Chrome wird das Render-Modul WebKit genutzt, das auch von anderen Browsern wie Safari von Apple verwendet wird. In Google Chrome werden Webseiten genauso angezeigt wie in anderen WebKit-basierten Browsern. Suchen Sie zur Ausrichtung auf diese Browser in User-Agent-Zeichenfolgen nach webkit und nicht nach einem bestimmten Browsernamen, wie beispielsweise Google Chrome oder Safari.
Stellen Sie am Anfang Ihrer Dokumentenquelle immer Informationen zur Content- und Zeichencodierung bereit, um Browsern das korrekte Rendern des Contents zu ermöglichen. Geben Sie bei der Verwendung von Frames und iFrames die Codierung ebenfalls am Anfang der Quelle dieser Frames an. In einigen Browsern (einschließlich Google Chrome) wird keine im Dokument versteckte Codierung (wie nach CSS oder Skript im Kopfbereich Ihres Dokuments) erkannt.
Beispiele für gute Codierungsplatzierung:
<html>
<head>
<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=windows-1251">
<script type="text/javascript">
... Ihr JavaScript-Code ...
</script>
.......
Vermeiden Sie auch, dass von Ihrem Webserver widersprüchliche HTTP-Header gesendet werden. Vom Webserver gesendete Header überschreiben die Zeichencodierung auf Ihrer Seite.
In Google Chrome werden keine als document.write() angegebenen Informationen gelesen. Bei Verwendung dieser Methode zum Angeben der iFrames-Codierung erscheinen beim Rendern des iFrames möglicherweise beschädigte Zeichen. Folgendes wird angezeigt:
frame1.js
document.write("<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=windows-1251">"); ... anderer JavaScript-Code ...
Folgendes wird von uns empfohlen:
frame1.html
<html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=windows-1251"> <script type="text/javascript"> ... Ihr JavaScript-Code ... </script> ...
In Google Chrome wird für Abfrageparameter in einer URL die URL-Codierung verwendet. Überprüfen Sie vor Verarbeitung der Daten, ob von den serverseitigen Skripts URL-codierte Zeichen ordnungsgemäß entschlüsselt werden.
Geben Sie eine NPAPI-Version des Plug-ins an.
ActiveX wird nur in Internet Explorer (und von auf Internet Explorer basierenden Browsern) unter Windows unterstützt. In Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari und weiteren Browsern wird ActiveX nicht unterstützt. In diesen Browsern wird stattdessen die Benutzeroberfläche "Netscape Plugin Application Programming Interface (NPAPI)" verwendet.
Zum Anzeigen von JavaScript-Fehlern und anschließenden Beheben mithilfe von Google Chrome bestehen mehrere Möglichkeiten:
Hilfe in die Fehlersuche-Eingabeaufforderung ein, um zu beginnen.In Google Chrome wird ein anderes Render-Modul als in Internet Explorer verwendet und daher werden Webseiten womöglich anders angezeigt. In Apple Safari wird dasselbe Render-Modul wie in Google Chrome genutzt (WebKit), Webseiten sollten daher auf die gleiche Weise dargestellt werden.
In Google Chrome sind mehrere Tools zum Testen Ihrer Website verfügbar:
Für Ihre externen Stylesheets müssen die richtige Zeichencodierung und der richtige Contenttyp bereitgestellt werden. Sie sollten als text/css oder als text/css;charset=X bereitgestellt werden.
Geben Sie keine Zeichencodierung für ein Stylesheet im HTTP-Header an. Fügen Sie die Angabe ohne vorhergehende Zeichen wie Leerstellen und Zeilenumbrüche direkt am Anfang des CSS-Stylesheet wie folgt hinzu:
@charset "xxx"
Falls Sie die Angabe von Codierungsinformationen vergessen, wird Ihr Stylesheet nicht ordnungsgemäß analysiert.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie in der Dokumentation des World Wide Web Consortiums unter http://www.w3.org/TR/CSS21/syndata.html#charset.
Standardmäßig werden Pop-ups in Google Chrome erst verkleinert. Unten rechts im Browserfenster wird anschließend nur deren Titelleiste angezeigt. Nutzer können den Content eines Pop-ups anzeigen, indem sie die Titelleiste des Pop-ups in eine besser geeignete Position ziehen. Auf diese Weise können Pop-ups geladen werden, ohne die Funktionalität der von ihnen abhängigen Websites zu beeinträchtigen. Dadurch wird außerdem verhindert, dass unerwünschte Pop-ups die Seite verdecken und die Nutzer verwirren.
Dies deutet auf ein Problem mit der Verwendung von SSL auf der Seite hin. Weitere Informationen zu dem Problem erhalten Sie durch Klicken auf das Ausrufezeichen in Google Chrome. Probleme entstehen oft durch gemischten Content auf Ihrer Seite - Ihre erste Webseite nutzt beispielsweise HTTPS und ist SSL-geschützt, doch Sie haben auch über HTTP Elemente hinzugefügt, wie z. B. Bilder, Skript oder CSS. Zur Anzeige des Schlüsselsymbols muss der gesamte Content über HTTPS bereitgestellt werden.
Das Google Chrome-Team plant, in die nächste Version die Unterstützung des HTML5-Datenbank-API sowie aller anderen von WebKit unterstützten APIs zu integrieren, einschließlich des Offline- und Worker-API.
Google Chrome-Nutzer können im Menü Seite die Option Anwendungsverknüpfungen erstellen auswählen und so für jede Webseite Verknüpfungen erstellen. Standardmäßig erhalten neue Verknüpfungen den Titel und das Favicon der verknüpften Seite.
Sie können durch Einfügen von Meta-Tags im <head<-Bereich Ihres Dokuments den Titel, die Beschreibung und die URL der Google Chrome-Verknüpfung zu Ihrer Seite angeben.
| So passen Sie eine Verknüpfung an: | Tag | Beispiel |
|---|---|---|
| Titel der Verknüpfung | application-name | <meta name="application-name" content="Google Mail"/> |
| Die Beschreibung (wird verwendet, wenn mehr Platz verfügbar ist, wie beispielsweise im Einstellungsfenster) | description | <meta name="description" content="E-Mail-Lösung von Google"/> |
| Die sich beim Klicken auf die Verknüpfung öffnende URL | application-url | <meta name="application-url" content="http://www.gmail.com"/> |
| Das Verknüpfungssymbol | <link rel="icon" href="gmail_32x32.png" sizes="32x32"/> |
Zum Beispiel:
<head>
<meta name="application-name" content="Google Mail"/>
<meta name="description" content="E-Mail-Lösung von Google"/>
<meta name="application-url" content="http://www.gmail.com"/>
<link rel="icon" href=gmail_32x32.png sizes="32x32"/>
<link rel="icon" href=gmail_48x48.png sizes="48x48"/>
</head>
Diese Tags entsprechen in etwa denen des Google Gears Desktop API. Weitere Informationen erhalten Sie in der Dokumentation von Google Gears Desktop API.
Google Chrome wurde mit einer Multi-Prozess-Architektur konstruiert. So können Tabs unabhängig voneinander und vom Browser in separaten Prozessen ausgeführt werden. Neue Tabs von einer Webseite werden normalerweise im selben Prozess geöffnet. So kann die ursprüngliche Seite mithilfe von JavaScript auf den neuen Tab zugreifen.
Wenn Sie in einem neuen Tab zu einer anderen Website navigieren, hält Google Chrome jedoch nach Angaben Ausschau, diesen in einem separaten Prozess zu öffnen.
Die einfachste Möglichkeit, einen Tab in einem separaten Prozess zu öffnen, besteht darin, einen Link auf eine andere Website zu verwenden, mit dem keine Referrer-Informationen weitergegeben werden. An dieser Angabe erkennt Google Chrome, dass die neue Seite isoliert von der ursprünglichen Seite gehalten werden soll, und lädt die neue Seite in einem separaten Prozess. Zum Beispiel:
<a href="http://differentsite.com" target="_blank" rel="noreferrer">In neuem Tab und neuem Prozess öffnen</a>
Möchten Sie den neuen Tab zwar in einem neuen Prozess öffnen, die Referrer-Informationen jedoch weitergeben, können Sie dazu die folgenden Schritte in JavaScript verwenden:
opener des neu geöffneten Tabs auf null, sodass er nicht auf die ursprüngliche Seite zugreifen kann.Zum Beispiel:
var w = window.open(); w.opener = null; w.document.location = "http://anderewebsite.com/index.html";
Diese Angaben funktionieren nur für URLs, deren Domain oder Protokoll sich von der bzw. dem jener Seite unterscheidet, die das Pop-up hervorbringt. Falls sich die Seite, die das Pop-up hervorbrachte, unter http://www.example.com/ befindet:
Wenn ein Google Chrome-Nutzer die Funktion "Chrome Instant" aktiviert hat, werden die meisten Webseiten mit Eingabe der URL in die Adressleiste geladen, ohne dass der Nutzer die Eingabetaste betätigen muss.
Als Administrator einer Website können Sie diese Funktion in Google Chrome für Ihre Website deaktivieren:
X-Purpose: instant
HTTP 403 ("Forbidden") zurück.Bei Eingabe eines einzigen Wortes in die Adressleiste führt Google Chrome eine Suchanfrage aus und gibt mithilfe der Standardsuchmaschine des Nutzers Ergebnisse zurück. Gleichzeitig wird bei Google Chrome eine HEAD-Anfrage für http://Begriff gesendet. So wird geprüft, ob es sich um eine gültige Website handelt. Erhält Google Chrome eine HTTP/2xx-Antwort (beispielsweise HTTP/200 OK), werden die Nutzer gefragt, ob sie stattdessen die Website besuchen möchten. Navigieren Sie zur Website, wird diese bei zukünftigen Anfragen als Standardziel für diesen Begriff eingerichtet.
In Google Chrome wird auch bei folgenden Antworten eine Meldung angezeigt:
Ihr Webserver sollte auf HEAD-Anfragen ordnungsgemäß reagieren und nicht nur Anfragen für eine Webseite ABRUFEN.
Beispiel: Unter http://projekt.intranet.beispiel.de ist eine Website vorhanden und ein Nutzer innerhalb dieses Firmennetzwerks gibt in die Adressleiste Projekt ein:
Nutzer können diese standardmäßige Suchfunktionsweise bei Eingabe von Projekt/, http://projekt oder durch Auswahl des Adressleisteneintrags Projekt/ anstelle von Suche nach Projekt außer Kraft setzen.
Sie erreichen dies durch Bereitstellung eines OpenSearch description document (OSDD). Auf diese Weise kann Ihre Website in Google Chrome der Liste der Suchmaschinen im Browser hinzugefügt werden. Weitere Informationen zu OpenSearch finden Sie unter http://www.opensearch.org.